Schweiz: überwältigende Mehrheit des Schweizer Stimmvolk lehnt die Initiative zur Einführung einer bundesweiten Erbschaft -und Schenkunsteuer ab
Die Schweizer Wähler haben am Sonntag, dem 30. November 2025, mit fast 79 % der Stimmen die Volksinitiative „Initiative für die Zukunft” abgelehnt, die von der linksradikalen Partei der Jungsozialisten ins Leben gerufen wurde, um eine Bundeserbschafts- und Schenkungssteuer von 50 % auf Nachlässe und Schenkungen über 50 Millionen CHF ohne Ausnahmen einzuführen, was einen schweren Bruch mit dem Engagement der Schweiz als attraktiver Standort für vermögende Privatpersonen bedeutet hätte.
Die Ablehnung der Initiative durch die Schweizer Wähler hat den Ruf des Landes als stabiler, wettbewerbsfähiger und attraktiver Wirtschaftsstandort weiter gestärkt. Die Schweiz bleibt als sicherstes und stabiles Land einer der weltweit attraktivsten Standorte für vermögende Privatpersonen und ihre Familien.
Wichtigste Konsequenzen:
- Weiterhin Erhaltung einer wettbewerbsfähigen ordentlichen Besteuerung mit Kapitalgewinnsteuerbefreiung für Privatvermögen, weitere Details finden Sie hier
- Die Pauschalbesteuerung als besonderes und äußerst attraktives Steuerregime bleibt weiterhin verfügbar. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Die Erbschafts- und Schenkungssteuer bleibt nur auf kantonaler Ebene in Kraft, wobei Ehepartner und direkte Nachkommen (im Kanton Tessin und in den meisten anderen Kantonen) von der Erbschafts- und Schenkungssteuer befreit sind. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Stärkung der internationalen Attraktivität dank der weltweit führenden Standortattraktivität und dem Engagement der Schweiz für Rechtssicherheit und -stabilität.
Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
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